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PETRA RESKI

Glyphosat, Insektizide, Artensterben: Im Salento, dem Stiefelabsatz kämpfen die Lobbys mit harten Bandagen. Über den Krieg gegen die Olivenbäume im Salento habe ich in diesem Blog schon oft berichtet, zuletzt hier. Zur Zeit bin ich hier wieder unterwegs, erst gestern Abend habe ich dem toten Riesen von Felline einen Besuch abgestattet, einem 1500 Jahre alten Olivenbaum – der im Februar 2016 so aussah: 

Im Frühjahr 2016 wies er zwar an einigen Stellen vertrocknete Äste auf – lebte aber noch und wäre vermutlich auch zu retten gewesen, wenn er nicht in die Hände des eigens angereisten französischer “Spezialisten” gefallen wäre: keinem Geringeren als dem französischen Umweltschützer und Europaparlamentarier José Bové. Der den “Riesen von Felline” mit den Knospen einer superintensiv anzubauenden Olivenart veredelte. Woraufhin der “Riese von Felline” starb.

Was den Bauernführer Bové, der dafür bekannt war, Genmais-Plantagen zu verwüsten, dazu getrieben haben mag, sich zum Fürsprecher für industriell anzubauende, superintensive genetisch veränderte Olivenbaumarten machen? Vielleicht verhält es sich mit Bauernführern ähnlich wie mit Gewerkschaftsführern: Am Ende vertreten sie die Interessen des Kapitals.

Heute sieht der Riese von Felline so aus:

 

Il gigante di Felline 05/2018

Umweltschützer und ökologische Landwirte protestierten in Bari gegen das Fällen der Olivenbäume und das ministerielle Giftdekret – das den massiven Einsatz von Pestiziden und Herbiziden verordnet.

Demonstration gegen die Beseitigung der Olivenbäume und das ministerielle Gift-Dekret in Bari
No agli espianti No ai pesticidi

Für die Zeitschrift “Mare” habe ich letztes Jahr diese Reportage über die Olivenbäume geschrieben:

Grünblaue Unendlichkeit

leuchtet links auf ihrem Weg, wenn Anita Rossetti in ihrem verbeulten Fiat Panda morgens zur Arbeit fährt. Von Galatina, einer der vielen kleinen Barockstädtchen des Salento, nach Ugento, wo sie an einer Schule arbeitet. Vierzig Kilometer hin, vierzig Kilometer zurück. Im Sommer steckt Anita immer ihr Badezeug ein, um am Nachmittag, wenn die Arbeit erledigt ist, schwimmen zu gehen – ganz kurz eintauchen, um sich zu vergewissern, dass sich zumindest das Meer, der Familienschmuck des Salento, seine Schönheit bewahrt hat: die Lapislazuli-Bucht von San Isidoro, die smaragdgrün funkelnden Tiefen von Torre Uluzzo, das fluoreszierende Ultramarin von Castro, die grünschillernde Grotte von Andrano.

Das Meer, der Familienschmuck des Salento

Da, wo die Schnellstraße am Lido San Giovanni ihren Bogen macht, liegt die Baia verde von Gallipoli und glitzert wie ein Opal. „Bellissimo“, sagt Anita. „Bellissimo“, echoe auch ich, etwas anderes fällt mir nicht ein, angesichts dieses Meers, in das sich der Salento wie ein Schiffsbug schiebt: Hier riecht man es selbst, wenn man es nicht sieht, es färbt den Himmel bei Sonnenuntergang so subtropisch-dramatisch, dass man das Ganze für eine digitale Nachbearbeitung hält.

Wegen des Meers und der sacharinweißen Strände kam das apulische Fremdenverkehrsbüro auf die Idee, sich mit den Seychellen zu vergleichen. Was natürlich eine Beleidigung ist. Nicht für die Seychellen, sondern für den Salento. Denn die Seychellen bestehen im Wesentlichen aus Strand und Kokospalmen, kein Vergleich zur einzigartigen Kulturlandschaft des Salento, die nicht nur aus Meer und Strand und in Tuffstein geschnittener Geschichte besteht – Barockkirchen, orientalisch anmutende Festungen und Adelspaläste – sondern auchaus endlosen Olivenhainen auf schwerer, roter Erde: Tausendjährige Olivenbäume mit silbrig flirrendem Laub und Stämmen, in denen verknotete Jahrhunderte miteinander ringen. Die elf Millionen Olivenbäume des Salento sind ein Kulturgut und unterstehen nicht nur dem Forstschutz- sondern auch dem Denkmalschutzamt. Stirbt ein Olivenbaum, muss an seiner Stelle ein neuer gepflanzt werden. Und genau das ist das Problem.

Krieg gegen Olivenbäume

Hier im Salento, der vom Meer umschmeichelten Absatzspitze Italiens, herrscht Krieg. Ein Krieg gegen Olivenbäume. An vielen Stellen flirrt das Laub der Olivenbäume nicht mehr: Äste recken sich verdorrt in den Himmel, Laubkronen wurden geköpft, und an einigen Orten sieht es aus, als sei eine Feuerwalze über den Olivenhainen niedergegangen.

Un macello, ein Schlachtfeld“, sagt Anita, als wir einen verstümmelten Olivenhain auf der Höhe von Nardò passieren. Auf den ersten Blick ist Anita Rossetti eine Verwaltungsassistentin, tatsächlich aber ist sie eine Revolutionsführerin, die Truppen aus Öko-Landwirten, Umweltschützern und Antimafia-Aktivisten, Sekretärinnen, Bankangestellten und Studenten vereinigt. Die Front ist die schwere, rote Erde, die bei Regen nach Afrika riecht.

Der Feind ist unsichtbar und überfiel den Salento heimtückisch im Herbst 2013. Überraschend schnell machen die Behörden ihn dingfest und deklarieren die Xylella fastidiosa, die Feuerbakterie zur Ursache für das Vertrocknen der Olivenbäume. Es sieht so aus, als habe sich eine scheinbar aus dem Nichts auftauchende Epidemie unter den Olivenbäumen des Salento ausgebreitet. Hinter der sich allerdings, wie man heute weiß, sehr viele Interessen und noch mehr Ungereimtheiten verbergen.

Hektisch wurden Krisenstäbe gebildet, Interventionspläne entworfen, EU-Notfallfonds zur Verfügung gestellt und Olivenbäume gefällt: Schließlich handele es sich hier um einen für die Landwirtschaft hochgefährlichen Erreger, der gemäß der europäischen Pflanzenschutzorganisation Quarantänebestimmungen unterliegt. Das Gebiet südlich von Lecce wurde zur Brutstätte des Erregers deklariert, die Wiesenschaumzikade zum Hauptüberträger, ein General der staatlichen Forstwache zum „Außerordentlichen Kommissar“ ernannt: Er wacht darüber, dass die „infizierten“ Olivenbäume entwurzelt und in einem Umkreis von hundert Metern auch alle gesunden Bäume gefällt werden und verordnet den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln – von denen einige bereits als hochgiftig vom Markt genommen worden waren. Bauern, die sich weigern, ihre Olivenbäume zu fällen, müssen bis zu 3000 Euro Strafe zahlen. An der Stelle des gefällten Baums darf kein neuer gepflanzt werden. Was infiziert ist, bestimmt das Forstschutzamt – und ein einziges Labor. Gegenproben sind verboten: Der Transport von „infiziertem Material“ ist ein Strafdelikt.

Angeblich soll die so zerstörerische Bakterie mit infiziertem Oleander aus Costa Rica eingeschleppt worden sein, der über Rotterdam nach Europa importiert wurde. Doch warum schlug die Killerbakterie dann nur im Salento zu? Und warum fand drei Jahre vor dem Ausbruch der Killerbakterie, im Herbst 2010, an der Universität Bari ein Workshop statt, der sich der Feuerbakterie und den mit ihr verbundenen Quarantänemaßnahmen gewidmet hat? Unter den Referenten zwei amerikanische Forscher der Universität Berkeley, bekannt nicht nur als anerkannte Experten der „Xylella fastidiosa“ – sondern auch als Berater des Agrarmultis Monsanto?

Bakterium im Handgepäck

Staatsanwälte stellten fest, dass es kein Protokoll über die Vernichtung des Feuerbakteriums gibt, das 2010 zum Teil im Handgepäck der Wissenschaftler zu Forschungszwecken nach Italien gebracht wurde und ermittelten gegen zehn Personen: Beamte, Wissenschaftler, Politiker, denen Urkundenfälschung, vorsätzliche Verbreitung einer Pflanzenkrankheit, fahrlässiges Herbeiführen von Umweltverbrechen und Zerstörung von Naturschönheiten vorgeworfen wird.

Die einzige Gewissheit bis heute ist, dass das Notstandsgebiet deckungsgleich ist jenem Gebiet des Salento, das seit einigen Jahren von einem Tourismusboom ohnegleichen überrollt wurde und Spekulanten Appetit macht. Bis vor kurzem sah es hier aus, als sei die Zeit im Salento stehen geblieben, irgendwo in den Fünfzigerjahren des letzten Jahrhunderts, mit verwitterten rosa Adelspalästen und alten Männern, die auf Holzstühlen vor dem örtlichen Landarbeiter-Club „Sandro Pertini“ saßen, benannt nach dem Widerstandskämpfer und beliebtesten Präsidenten der italienischen Nachkriegsgeschichte. Aber seitdem der Salento vom Tourismus entdeckt wurde, wurden verschlafene Badeorte wie Torre dell’Orso praktisch über Nacht einbetoniert. Das Meer ist hier Segen und Fluch zugleich.

Investoren, Spekulanten und Killer

Bauspekulanten sind in eine Landschaft eingedrungen, deren Gesicht seit Jahrtausenden von Olivenhainen geprägt ist – und nicht von Hotelanlagen, Golfplätzen, Feriendörfern, die erst gebaut werden können, wenn die unter Naturschutz stehenden Olivenbäume beseitigt sind. Ihnen kam die Killerbakterie wie gerufen. Einige Grundstücke wurden bereits an große Gesellschaften verkauft, der 20 Hektar große Olivenhain von Sarparea an der Bucht von Sant’Isdoro gehört nun englischen Investoren, die hier ein Luxusresort bauen wollen: Die „Oase Sarparea“: 30 Villen zwischen tausendjährigen Olivenbäumen, zwei Schritte vom Meer und vom Naturschutzpark Porto Selvaggio, der entstand, weil die Gemeinderätin Renata Fonte in den 1980er Jahren diesen Küstenstreifen Bauspekulanten entriss und dafür mit ihrem Leben bezahlte: 1984 wurde sie von zwei Killern mit Pistolenschüssen hingerichtet, als sie auf dem Weg nach Hause war. Die Bauindustrie ist ein klassisches Standbein der Mafia. Nicht nur der Camorra und ‘Ndrangheta, die Apulien kolonisiert haben, sondern auch der apulischen Sacra Corona Unita, der jüngsten, sich im Aufwind befindlichen Mafiaorganisation Italiens.

Ein junger Archäologe führt uns durch den Olivenhain. Wir stolpern über karstigen Boden, auf dem mehr als 850 jahrhundertalte Olivenbäume stehen, unter dem brüchigen Boden dehnen sich unterirdische Grotten, gefüllt mit Süßwasser – was aber weder die Region, das Denkmalschutzamt, noch die Gemeinde Nardò abhielt, dem Projekt ihren Segen zu erteilen. Man könnte es auch Schlussverkauf im krisengeschüttelten Italien nennen: Alles muss raus.

Jetzt fehlt nur noch die endgültige Baugenehmigung. Wenn die nicht erteilt wird, werden die Investoren Millionen Euro als Entschädigung von der Gemeinde Nardò fordern. „Das ist Erpressung. Nichts anderes“, sagt der Cristian Casili, der regionale Abgeordnete der Fünfsterne-Bewegung und weist daraufhin, dass bei weitem nicht alle Olivenbäume der Sarparea in einem Kataster registriert sind, wie es eigentlich vorgesehen ist. Der nicht registrierte Teil des Olivenhains wurde in Brand gesteckt und ein anderer praktisch enthauptet, weil er angeblich von der Killerbakterie befallen sei.

Der tote Riese von Felline

Aber selbst wenn die Olivenbäume ordnungsgemäß registriert sind, schützt sie das nur bedingt: Vor zwei Jahren habe ich mit Anita den 1500 Jahre alten Olivenbaum in Felline besucht: Il gigante di Felline. Und als wir um den Baum herumstanden, ihn bewunderten und uns vorzustellen versuchten, was er alles gesehen haben könnte, die Kriege gegen die Türken, den Feudaladel und seinen Niedergang, sahen wir, dass er ein rotes Kreuz auf seiner Rinde trug, so wie Schafe, die für das Schlachten markiert werden. Auf dem Boden lagen leere Plastikkanister mit Glyphosulfat. Damit kann man jeden Olivenbaum ins Jenseits befördern, selbst tausendjährige. Heute ist der gigante di Fellina tot.

Anders als das nördliche Apulien, in dem große landwirtschaftliche Betriebe großen Grundbesitz bewirtschaften, gehört der Boden des Salento Kleinbauern und Erben, für die die Olivenernte nur eine lästige Pflicht ist und deren Grundstücke im Preis steigen würden, wenn sie endlich bebaut werden könnten. Weshalb die Feuerbakterie hier vielen wie gerufen kam: auch den Wissenschaftlern, die noch mehr europäische Fördergelder für ihre Bekämpfungspläne der Feuerbakterie erhalten, den Politikern und Investoren, selbst einigen Olivenbauern sind die Olivenbäume im Weg, weil sie darauf hoffen, dass der Preis des Olivenöls steigt, wenn das Angebot des Olivenöls verknappt wird.

Pro Baum werden 261 Euro Entschädigung gezahlt. „Es ist doch absurd, dass man EU-Gelder für die Beseitigung von Olivenbäumen bekommt, nicht aber für eine ökologische Bekämpfung des Bakteriums“, sagt der Öko-Landwirt Ivano Gioffreda, mit dem Anita einen Olivenhain besucht, in dem es dank Ivano gelungen ist vertrocknete OIivenbäume wiederzubeleben: mit altbewährten Mitteln wieKupfer, gemahlenem Kalkstein und Humus mit Regenwürmern.

Ivano gehört zur Vereinigung „Spazi Popolari“ von Sannicola, die mehr ist als eine Kooperative für organisch-biologischen Anbau: Es ist eine Initiative zur Verteidigung des Salento, deren Mitglieder nahezu täglich von der Lokalpresse als sektiererische Störenfriede geschmäht werden. Ivano sieht die Ursachen für das Vertrocknen vor allem im verschwenderischen Verbrauch von verbotenen Pestiziden und Fungiziden, überflüssigem Pflügen und abnormen Beschneiden der Olivenbäume im Hochsommer. Er hat sich von Anfang an der zerstörerischen Therapie widersetzt, die vom Gesetz vorgeschrieben und von einer Allianz mächtiger Interessengruppen mit Zähnen und Klauen verteidigt wird, die von Landwirtschaftsministerium über den Landwirtschaftsverband bis hin zur Universität Bari reicht. Also wurde Ivano als „Guru“, „Sektenführer“ und Wunderheiler geschmäht. Dabei sagt er nichts anderes, als das, was auch die alten Olivenbauern sagen: „Bäume soll man wie Lebewesen behandeln.“

Das sagt auch Nino Baldari, ein achtzigjähriger Olivenbauer aus Oria, dem Gebiet zwischen Brindisi und Tarent, wo im Frühjahr 2017 sogar 300 tausendjährige Olivenbäume gefällt wurden und weitere 500 auf der Liste stehen. Ninos Werkzeuge sind Sichel, Säge und Hacke – weshalb die Carabinieri ihn als “bewaffnet” bezeichneten, als er sich dem Fällen der jahrhundertealten Olivenbäume widersetzte: “Oria resiste” heißt die Widerstandszelle, die aus Lehrerinnen, Studenten und achtzigjährigen Olivenbauern besteht, die weinten, als ihre Bäume gefällt wurden. Auf ihren Autos klebt ein Aufkleber: „Die Xylella ist ein Betrug. Es ist unsere Pflicht, Widerstand zu leisten.“

Olivenbäume auf der Gasleitung

Anita ist diejenige, die die Truppen vereinigt, die Öko-Landwirte von Sannicola mit den Olivenbauern von Oria, die Verteidiger des Olivenhains von Sarparea mit den Aktivisten gegen den TAP, die Trans-Adria-Pipeline, die Gasleitung, die auf Geheiß der Energielobbys und einem Konsortium aus privaten Investoren durch Albanien, Griechenland und das Adriatische Meer nach Italien durch den tausendjährigen Olivenhain von Melendugno verlegt werden soll. Hinweg unter den Stränden von San Foca und den Olivenhainen von Melendugno – deren Olivenbäume –vorübergehend– versetzt werden sollen.

Im Dienst der Sache ist Anita Kundschafterin und Rednerin, Soldatin, Kommandeurin und Berichterstatterin. Sie ist für die Olivenbäume sogar in den Hungerstreik getreten. Ohne dabei jedoch auch nur eine Stunde in der Schule zu fehlen. Sie hat aus Protest gegen das Abholzen der Olivenbäume die Bahngleise besetzt und ist wochenlang morgens um vier aufgestanden, um den Männern mit den Baggern und Motorsägen zuvorzukommen. Und erst vor ein paar Wochen, hat sich Anita mit einigen Mitstreitern in Melendugno vor die Bagger der Trans-Adria-Pipeline (TAP) gelegt – singend, zusammen mit anderen Frauen, die jetzt hier mit ihr auf Plastikstühlen im Basislager der TAP-Gegner von Melendugno sitzen und nach den Mücken schlagen: „Ich hätte doch nie gedacht, dass ich mich mit sechzig auf den Boden vor einen Bagger legen muss, um meine Heimat zu verteidigen“, sagt Luzia, eine Dame im geblümten Kittelkleid, die neben dem ihr sitzenden Rasta-Mann wirkt wie eine Patentante auf Besuch.

„Wir sind hier so etwas wie die Clowns bei der Nummer mit den tanzenden Tellern, wir rennen von rechts nach links“, sagt der Verfassungsrechtler Nicola Grasso, der die hier so unbeliebten „Ambientalisti“ unterstützt. Wir sitzen auf der Piazza Sant’Oronzo in Lecce, hinter uns ein römisches Amphitheater, über uns ein Sonnenuntergang, der lodert, als hätte man den Horizont in Brand gesetzt.

„Die Xylella ist nur ein Vorwand für die Zerstörung des Salento“, sagt Nicola Grasso und fügt an: „Die Geisteshaltung hier ist die von Untertanen in einem feudalen System: Ich kämpfe nicht gegen die Ungerechtigkeit, sondern dagegen, dass jemand anderes von der Ungerechtigkeit profitiert.“

Anita nickt, nippt an nachdenklich an ihrem eisgekühlten Espresso – und versucht den Verfassungsrechtler für ein neues, bahnbrechendes Projekt zu begeistern: eine App für eine Online-Registrierung der Olivenbäume.

Das Gefecht geht weiter. Die Reihen müssen geschlossen bleiben.

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