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PETRA RESKI

Ja, so sieht das tägliche Leben in Venedig aus – für kleine Venezianer und nicht nur für sie. Das Leben in Venedig ist zu einem einzigen Hindernislauf geworden. Kein Wunder, wenn 33 Millionen Touristen auf 54 400 Einwohner treffen. Und Rettung  ist nicht in Sicht.

Und ja, mindestens so schlimm wie die Kreuzfahrtschiffe ist die Airbnb-Plage für Venedig. Nur mit dem Unterschied, dass die Airbnb-Gäste nicht so giftig sind, wie die Emissionen der Kreuzfahrtschiffe. Aber sonst mindestens genauso destruktiv für Venedig. Arte hat jetzt einen neuen Film über den Kampf der letzten Venezianer gemacht: “Überleben in Venedig”. Tja.



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    Kurt R. Noll
    13. März 2018

    “Venice Time Machine”
    Sehr verehrte Frau Reski,
    “Venice Time Machine”, welch ein faszinierendes Vorhaben! Näheres finden Sie über den nachfolgenden Link zu einem Artikel der FAZ:
    http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/kuenstliche-intelligenz/venedig-mit-der-zeitmaschine-zurueck-ins-mittelalter-15481978.html

    und über den zu ARTE führenden Link:
    https://www.arte.tv/de/videos/RC-015617/geschichte-in-zeiten-von-big-data/

    Eine sehr anschauliche Erklärung des Projektes ist bei ARTE in acht kleine Clips (je vier Minuten, 1/8 bis 8/8) aufgeteilt und läßt die Phantasie förmlich davon galoppieren – in Erwartung dessen, was mit dieser Technologie alles möglich sein wird. (Anm.: Leider sind die ersten 30 Sek. in jedem Clip gleich, kann man aber gut überspringen.) Aber es gibt in den Clips ein paar schöne Bilder von Venedig zu sehen – speziell im achten Clip – mit fast menschenleeren Straßen und Plätzen. Einfach ein Traum und wunderschön.

    Die 1.000.000-Dollar-Frage wird, wenn das Projekt fertiggestellt ist, natürlich sein, ob ein solch virtuelles Venedig dazu beitragen kann, die Touristenströme zu reduzieren oder wird es die Massen verstärkt anlocken?
    Ich habe schon lange vor einmal nach Venedig zu fahren, aber ich muss sagen, daß obiges Video (Daily life in Venice) auf mich sehr abschreckend gewirkt hat – so macht es einfach keinen Spaß (und den Venezianern wohl auch nicht). Vielleicht wäre ein “virtuelles” Venedig tatsächlich ein Ersatz, um die Stadt so zu sehen, wie man sie aktuell nicht mehr erleben kann? Nichtsdestotrotz, meine Meinungsbildung ist noch nicht abgeschlossen – vielleicht fahre ich doch mal hin – irgendwann.
    Herzliche Grüße
    Kurt R. Noll

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