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PETRA RESKI

Wahl und Wahn II

“Mailand befreit” titelt Il Fatto über die Wahlergebnisse in Italien. Und nicht nur Mailand: auch Neapel und etliche andere Städte gingen B.s Mehrheit verloren. Ende der Hybris?



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    Alessandro Ogheri
    7. Juni 2011

    also,
    danke Chris,

    “Es wurde gesagt, dass durchaus die Hoffnung zu einem Wandel besteht, vielleicht GERADE WEIL inzwischen eine ganze Generation unter B. aufgewachsen ist und sie so langsam die Nase voll hat.

    das hatte ich genau ungekehrt verstanden: ich dachte, als du schriebst ”
    Das Problem ist, dass die nächsten Jungwähler das B.-Modell mit der Muttermilch aufgesogen haben”

    dass du meintest “…. und deswegen sind nicht mehr zu retten…”

    aaaalso, du meintest das Gegenteil…

    ok, das laesst mir auch Hoffnungen fuer die Zukunft, obwohl bis jetzt in Italien nur der “Movimento 5 Stelle” und Di Pietro sich DEUTLICH distanziert haben von Berlusconi und seine Ganovereien….
    die linken, leider, haben nie eine ernsthafte und starke und stolze Opposition gemacht…

    ciao

    p.s. danke noch mal fuers klaeren

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    Chris
    3. Juni 2011

    Was ich mit meinem vorletzten Beitrag doch andeuten wollte, ist dass wir alle nicht wissen können, zu welcher Seite sich die Waage bei den nächsten politischen Wahlen neigen wird.
    Es wurde gesagt, dass durchaus die Hoffnung zu einem Wandel besteht, vielleicht GERADE WEIL inzwischen eine ganze Generation unter B. aufgewachsen ist und sie so langsam die Nase voll hat.
    Die Millionen junger Arbeitslosen werden bestimmt nicht B. wählen.
    Deinen “vittimismo” kann ich nicht nachvollziehen.
    Also ruhig Blut: ihr habt es in der Hand.

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    Alessandro Ogheri
    3. Juni 2011

    “…Das Problem ist, dass die nächsten Jungwähler das B.-Modell mit der Muttermilch aufgesogen haben….”

    scheint doch der Tenor zu sein.

    Wenn immer noch 10 oder 15 Millionen Italiener fuer Berlusconi gewaehlt haben, dann sind aber immer Gott sei Dank 40 oder 45 Millionen die fuer ihn nicht gewaehlt haben… oder vielleicht andere 17 / 18 Millionen von den, die wahlberechtigt sind…

    warum muessen wir doch keine Chance haben ?

    die Betrachtung davon, was in Italien passiert, scheint mir zumindest immer sehr kritik zu sein, wie ob etwa die Scenarios doch nur die folgende 2 sein koennten:

    –> entweder sind alle Italiener fuer Berlusconi

    –> oder vielleicht doch waehlen sie nicht diesmal fuer Berlusconi, aber bestimmt wieder in 3 Wochen oder so…

    Milionen von Leuten, die gegen Berlusconi protestieren auf allen wichtigen Platzen in Italien,

    Movimento a 5 Stelle

    Leuten wie Travaglio, Dario Fo, Barbacetto, Saviano…. bedeuten die alle doch nichts ?

    Was ich sagen will, ist, dass wir doch auch nicht unbedingt alle gleich sind…

    es gibt die doch, die Italiener, die eine andere Meinung haben…

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    Chris
    2. Juni 2011

    Dies ist nicht der Tenor der bisherigen Beiträge: die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt. Und übrigens, es haben vielleicht 10 oder 15 Millionen Italiener für B. gewählt. Über das italienische Wahlgesetz müssen wir aber jetzt keine neue Duskussion anfangen, oder?

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    Alessandro Ogheri
    2. Juni 2011

    also…. keine Chance fuer Italien, richtig ?
    Italiener sind ohne Hoffnung…
    na klar…ohne Kultur, ohne Ausbildung…haben wir nie eine Chance, richtig ?

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    Andrea
    1. Juni 2011

    Ja, genau dieser Gedanke steckt auch hinter meiner Argumentation.

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    Chris
    1. Juni 2011

    Das Problem ist, dass die nächsten Jungwähler das B.-Modell mit der Muttermilch aufgesogen haben. Aber ich gebe dir trotzdem Recht, denn genau in diesen Reihen Jugendlicher und junger Erwachsener, die im Gegensatz zu den Vorgenerationen reisen und Vergleiche anstellen, wächst das Bewusstsein für die klägliche Figur, die Italien im “Ausland” abgibt.

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    Andrea
    1. Juni 2011

    Wie wahr. Trotzdem sollte man das zarte Pflänzchen Hoffnung, das da keimt, tunlichst hegen. Natürlich wird B. jetzt nicht abdanken, aber ihm ist es möglicherweise zu “verdanken”, dass in der jungen Generation eine Repolitisierung stattfindet, die mit ein bißchen Glück auch neue Köpfe hervor- und den Generationswechsel endlich herbeibringt. Ich glaube da schon noch an Wunder, und für Überraschungen waren die Italiener ja immer gut.

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    Chris
    31. Mai 2011

    Ich würde lieber nicht den Tag vor dem Abend loben. Es wäre nicht das erste Mal, dass nach den Kommunalwahlen bei den Landeswahlen doch wieder anders herum gewählt wird. Die Schwerpunkte werden anders gesetzt und genug Zeit, um die Wähler wieder zu enttäuschen, haben sie ja.
    Solange die Linke keinen charismatischen Anti-Berlusconi aufbieten kann, sehe ich noch kein Ende der Berlusconi-Ära.

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    Andrea
    31. Mai 2011

    Wahnsinn! Ich kann es noch gar nicht fassen. Das größte Ereignis, seit die Amerikaner einen schwarzen Präsidenten gewählt haben.

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    Alessandro Ogheri
    30. Mai 2011

    Hoffen wir, es ist das Ende fuer den Ganove, endlich!

    Vielleicht nicht alle 60 Milionen Italiener wollen ihn, am Ende…

    was vielleicht unglaublich scheint, in Ausland.

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