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PETRA RESKI

Der Kult des Kollektivs im Internet ist in der Tat beängstigend. Aber interessant ist auch, dass die Süddeutsche den Artikel mit “Google will, dass alle unbezahlt arbeiten” betitelt. Als freie Journalistin meine ich mich jedoch daran zu erinnern, dass es genau die Zeitungs- und Zeitschriftenverleger waren, die das Modell des unbezahlten Arbeitens mit ihren Buy-Out-Verträgen eingeführt haben. Für jeden Auftrag muss ich einen Vertrag unterschreiben, der mehr Seiten umfasst als der Warschauer Pakt und der mich zwingt, auf jedes Recht an meinem Text zu verzichten. Der dann unendlich oft unbezahlt gedruckt, gesendet und ins Internet gestellt werden kann. Komisch eigentlich.



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    Anne Römer
    29. Januar 2010

    Herzlichen Dank, dass Sie darauf hinweisen. Die Buchverlage sind auch nicht besser: Bei Fachbüchern sind oft die Rechte für eine Internetverwertung abzutreten. Da braucht man sich gar nicht vor Google zu fürchten, die Texte gelangen auch so in Netz.

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