Duisburg

11. Februar 2010

Jetzt sind auch die beiden anderen Täter des Mafiamords von Duisburg festgenommen worden: Giuseppe und Sebastiano Nirta - beide Mitglieder des Clans Nirta Strangio. Und beide mit besten Verbindungen in die Duisburger Gastronomie. Es geht doch nichts über eine gute Pizza.

Geldwäsche

11. Februar 2010

leicht gemacht

Klauen

10. Februar 2010

Schön, was Herr Michal über die doppelte Moral beim Klauen geschrieben hat.

Grillo on the road

10. Februar 2010

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Heute tritt Beppe Grillo in München in der Muffathalle auf. Seine Europatour trägt den Titel “Unglaubliches Italien”. In der Tat. Ich habe mit ihm für die ZEIT gesprochen. Da war Grillo gerade in Paris und sehr französisch gestimmt, Allo, Allo, Allo?

Grazie

08. Februar 2010

alla Süddeutsche Zeitung

06. Februar 2010

Sie war überfällig, die Supersilviostatue in Sandstein, fast so etwas wie die Buddha-Statuen in Afghanistan. Zu verdanken ist sie dem albanischen Künstler Sislej Xhafa. Zu besichtigen hier.

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30. Januar 2010

Schreiben über die Mafia. In Italien. Und in Deutschland.

27. Januar 2010

Der Kult des Kollektivs im Internet ist in der Tat beängstigend. Aber interessant ist auch, dass die Süddeutsche den Artikel mit “Google will, dass alle unbezahlt arbeiten” betitelt. Als freie Journalistin meine ich mich jedoch daran zu erinnern, dass es genau die Zeitungs- und Zeitschriftenverleger waren, die das Modell des unbezahlten Arbeitens mit ihren Buy-Out-Verträgen eingeführt haben. Für jeden Auftrag muss ich einen Vertrag unterschreiben, der mehr Seiten umfasst als der Warschauer Pakt und der mich zwingt, auf jedes Recht an meinem Text zu verzichten. Der dann unendlich oft unbezahlt gedruckt, gesendet und ins Internet gestellt werden kann. Komisch eigentlich.

Pizza con Würstel

27. Januar 2010

Es ist eine ehrenwerte Initiative, die “Pizza ohne Pizzo” der deutschen Botschaft in Rom - auch aus dem Grunde, dass auf diese Weise vielleicht einige Deutsche beginnen, sich etwas mehr für das Phänomen “Mafia” zu interessieren - das gar nicht so weit weg ist, wie es sich manche Politiker in Deutschland wünschen: “Pizza ohne Pizzo” wäre auch in Deutschland wünschenswert, wo Ermittler allein von 300 Restaurants ausgehen, die von der ‘Ndrangheta betrieben werden, und von denen 61 im Besitz des Clans Pelle-Romeo sind - jenem Clan, zu dem die Opfer des Blutbades von Duisburg gehörten und dessen Hauptstützpunkte sich in Duisburg und Erfurt befinden.

Das Schutzgeld ist in Deutschland kaum ein Problem - die Clans nutzen die Restaurants vor allem als “Relaisstationen”, um von hier aus den Handel mit Drogen, Waffen und gegebenfalls auch mit Falschgeld abzuwickeln. Die anderen, anständigen italienischen Restaurants werden über die mafiosen Zuliefererbetriebe der Gastronomie erpresst: Sie werden genötigt, bestimmte Waren für einen überhöhten Preis abzunehmen - so üben die Clans ohne Risiko ihre Kontrolle aus. In Deutschland. 

Ein Buch

13. Januar 2010

und seine Geschichte.