con Rino Giacalone - che ha avuto il coraggio di criticare il sindaco di Trapani.
Kategorie: Mafia und Medien
“La collega tedesca che si meraviglia molto”
Sono stata ospite di Maurizio Torrealta in una trasmissione sulla trattativa. Sarà perchè sono tedesca che mi sono stupita di tante cose. In particolare dei monologhi del collega Stefano Zurlo del Giornale. Come fa a parlare senza respirare? Avra fatto un corso? Di apnea? Me l’ha spiegato meglio oggi la lettera aperta di Marco Travaglio.
Weltkulturerbe
Es ist sehr interessant, was in Deutschland alles so als schützenswert betrachtet wird. Zum Beispiel die “Kultur” der Mafia. Nachzulesen hier. Als sei die Mafia nichts anderes als eine alte Eiche. So etwas kann man natürlich nur denjenigen deutschen Journalisten verkaufen, die mit großer Ahnungslosigkeit geschlagen sind. Ihnen wurde ja auch bereits erfolgreich die “Musik der Mafia” verkauft. Italiener sehen das naturgemäß etwas anders. Francesca Viscone hat darüber bereits in der ZEIT geschrieben.
Culture secolari
Trovo molto curioso che il produttore della musica della ‘Ndrangheta sulla quale Francesca Viscone ha scritto un libro molto interessante, “La globalizzazione delle cattive idee”, è riuscito a presentarsi in Germania come regista-documentarista - per il quale la mafia non è altro che una “cultura secolare”. Cosa ovvia per i tedeschi. Chi non vuole proteggere le culture secolari?
Poltern
Ich finde die Überschrift von Spiegel-Online (”Berlusconi poltert gegen Anti-Mafia-Autoren”) etwas bizarr. Oder sollte ich sagen: ahnungslos? Der italienische Ministerpräsident droht damit, Anti-Mafia-Autoren zu erwürgen, und Spiegel-Online findet das so niedlich, dass sie dafür das Wort “poltern” wählen. Ha, ha, dieser Berlusconi! So kennen wir ihn ja! Poltert gerne mal.
Die Mafiosi von nebenan. I mafiosi della porta accanto

Jetzt ist mein ZEIT-Dossier über die Mafia in Deutschland online
Papi
Die SZ berichtet über regierungskritische Bücher in Italien - die in Deutschland übrigens nur geschwärzt denkbar wären. Von wegen Pressefreiheit.
Ich fühle mich geehrt. Mi sento onorata
Am 20. Juni werde ich mit dem Amalfi Coast Media Award ausgezeichnet. Als man mir diese Nachricht mitteilte, war ich erst etwas ungläubig, wie immer, wenn man mir einen Preis gibt. Dann rang ich um Fassung und suchte hektisch nach Worten, um meinen Dank angemessen zum Ausdruck zu bringen. Ich wollte sagen, dass mich diese Geste der der italienischen Journalisten glücklich macht und stolz zugleich, ich wollte sagen, dass ich una giornalista umile sei, also eine bescheidene Journalistin, die sich durch diesen renommierten Preis sehr geehrt fühlt, mi sento onorata. Etwas in diesem Sinne wollte ich sagen. Aber mein Mund klebte zusammen und dann hörte ich mich sagen: Mi sento umiliata, grazie! Was so viel heißt wie: Ich fühle mich gedemütigt, vielen Dank!
Ich redete dann ganz schnell weiter und hoffte, dass man meinen Versprecher der schlechten Telefonverbindung zur Last legen und mir vergeben würde. Grazie, grazie mille.

verfasst von reski
