Kategorie: Journalismus

Non solo la mafia

Montag, 02. November 2009
GIORNALISTI: GIULIETTI, INTERROGAZIONE SU MINACCE A REGA

(ANSA) – ROMA, 30 OTT – Giuseppe Giulietti, parlamentare del
gruppo Misto della Camera e portavoce di Articolo 21, annuncia un’interrogazione al ministro dell’Interno – firmata con gli esponenti del Pd Pina Picierno e Jean Leonard Touadi – sul caso delle minacce al giornalista Rai Nello Rega, autore di un libro sulla convivenza tra cristiani e musulmani.
   ”Bene ha fatto Alberto Spampinato dell’Osservatorio della Fnsi e dell’Ordine – afferma Giulietti in una nota – a richiamare l’attenzione sulle nuove gravi minacce rivolte da alcuni gruppi dell’estremismo islamico nei confronti del bravo e coraggioso giornalista Rai Nello Rega. Siamo sicuri che il ministero dell’Interno vorra’ predisporre le opportune misure di sicurezza”.
”Insieme agli onorevoli Jean Leonard Touadi e Pina Picierno presenteremo un’interrogazione su questa vicenda e chiederemo al ministro di riferire su quanti siano i cronisti in questa situazione e quali misure siano state predisposte”. (ANSA).

Drohungen

Freitag, 30. Oktober 2009

Natürlich versuchen manche sogar, das Internet-Volk zu bedrohen. So wie  Totò Cuffaro.

Santa Mafia bei Beppe Grillo

Donnerstag, 24. September 2009

 Grazie a Beppe Grillo. Interessant sind auch die Kommentare: Italienisch für Fortgeschrittene. Mehr zu Beppe Grillo hier und hier.


Flare

Samstag, 19. September 2009

Danke.

Verklage uns doch alle. Denunciaci tutti

Samstag, 29. August 2009

Berlusconi will jetzt auch die ausländische Presse verklagen

Und jetzt wird die Mafia in Deutschland entdeckt

Dienstag, 25. August 2009

Rheinische Post

DDP

AP

Szene Profis

Allgemeine Hotel- und Gastronomiezeitung

Eisenach

Der Westen 

Westfälische Rundschau

Yahoo News

Ostseezeitung

Abendzeitung

WDR

Innenministerium NRW

Taxis und andere Transportmittel

Mittwoch, 15. Juli 2009

Beppe Grillo wollte in die linksdemokratische Partito democratico eintreten. Aber er durfte nicht. Weil die PD kein Taxi sei.

Papi

Montag, 13. Juli 2009

Die SZ berichtet über regierungskritische Bücher in Italien – die in Deutschland übrigens nur geschwärzt denkbar wären. Von wegen Pressefreiheit.

Amalfi Coast Media Award. Per Eluana.

Samstag, 27. Juni 2009

Del caso Eluana soprattutto mi dispiace che una bellissima ragazza sia trasformata in un caso. In un conflitto ideologico che divideva e divide tutt’ora l’Italia. Ho una grande ammirazione per il padre di Eluana. Perchè penso che incorpori quel lato dell’Italia che a noi tedeschi spesso manca: l’umanitá. La compassione. E il coraggio. Di uno uomo che osa da solo ribellarsi al potere. Mi stupisce la tenacia con cui la chiesa si è espressa contro questo padre che non chiedeva altro che difendere la dignità di sua figlia. Da tedesca che si occupa da anni di mafia, mi sarei aspettata questo zelo piuttosto in una posizione netta della chiesa contro la mafia. Se non sbaglio, l’ultima è stata quella di papa Giovanni Paolo ad Agrigento. 16 anni fà. Da allora solo alcuni preti coraggiosi lottavano da soli contro la mafia e furono uccisi. Forse sarebbero ancora in vita se il vaticano avesse dismostrato contro la mafia lo stesso fervore che usò contro il padre di Eluana. Forse.

*

Was den Fall Eluana betrifft, so finde ich es vor allem traurig, dass sich ein wunderschönes Mädchen in einen Fall verwandelt hat: in einen ideologischen Streit, der Italien gespalten hat, bis heute. Ich habe Eluanas Vater immer sehr bewundert, weil ich der Meinung bin, dass er gerade jene Seiten Italiens verkörpert, die uns Deutschen oft fehlen: Menschlichkeit. Mitgefühl. Und Mut. Der Mut eines Mannes, der es wagte, ganz allein gegen die Macht aufzubegehren. Mich verwundert die Hartnäckigkeit, mit der die katholische Kirche sich gegen diesen Vater gestellt hat – der nichts anderes wollte, als die Würde seiner Tochter zu verteidigen. Als Deutsche, die sich seit vielen Jahren mit der Mafia beschäftigt, hätte ich diesen Eifer viel mehr in einer klaren Haltung der Kirche gegenüber der Mafia erwartet. Wenn ich mich nicht irre, war die letzte die Entrüstung von Johannes Paul II. in Agrigent. Vor sechzehn Jahren. Seither gab es nur einige mutige Priester, die allein gegen die Mafia kämpften und ermordet wurden. Vielleicht würden sie noch leben, wenn sich der Vatikan mit der gleichen Inbrunst gegen die Mafia ausgesprochen hätte, mit der er den Vater von Eluana verfolgte. Vielleicht. 

*

Als der Amalfi Coast Media Award verliehen wurde, haben die Redakteure von RAI uno  jeden Preisträger aufgefordert, zu einem vorgegebenem Thema ein paar Zeilen zu verfassen. Mich hat man gebeten, etwas zu Eluana zu schreiben, jenem Mädchen, das 17 Jahre lang im Wachkoma lag, und dessen Vater vor Gericht die Sterbehilfe erstritten hat. Mein Text war sehr schön unterlegt, ein kleines Video mit Musik und Bildern von Eluana und ihrem Vater und vom zornigen Papst in Agrigent und von Priestern. Die von der Mafia ermordet worden sind.

Danach hat man mir unendlich viele Komplimente gemacht. Für meine Furchtlosigkeit. Ganz so, als sei ich eine Kriegsheldin. Dabei war ich gar nicht mutig, sondern vor allem nervös, als ich da oben auf der Bühne stand. Vor dem Dom von Amalfi.

Pressefreiheit II. Libertà della stampa II

Sonntag, 31. Mai 2009

Die Times hat ein Interview mit dem italienischen Komiker Daniele Luttazzi geführt: Vor acht Jahren wagte es Luttazzi, Berlusconi vor laufender Kamera zu kritisieren: Er hatte den Journalisten Marco Travaglio in seine Late-Night Show auf RAI due eingeladen und mit ihm über die mafiosen Verflechtungen von Berlusconis Vertrauten und Forza-Italia-Gründer, Marcello dell’Utri, gesprochen. Luttazzi wurde daraufhin von Berlusconi auf 20 Millionen Euro verklagt, Luttazzi gewann das Verfahren – und ist seitdem vom Bildschirm verschwunden.