Kategorie: complimenti

Das Scheißleben

Montag, 26. September 2011

meines Vaters, das Scheißleben meiner Mutter und meine eigene Scheißjugend” – heißt das Buch von Andreas Altmann, das ich soeben gelesen habe.

Wie immer war ich skeptisch. Altötting, Katholizismus und alte Nazis – too much. Dachte ich. Allerdings machte mich der Ausdruck “Rosenkranzkönig” neugierig. Kurze Inhaltsangabe des Buches hier. Interview mit Andreas Altmann hier. (Wenngleich ich nicht verstehe, warum ein Autor, der autobiographisch schreibt, stets dazu vernommen werden muss: Was er sich gedacht hat. Was er sich nicht gedacht hat. Warum er woran nicht gedacht hat. Als hätte das Buch eine Gebrauchsanweisung nötig. Hat es nicht. Aber gut.)

Es ist grandios, nicht nur wegen seines Titels. Es ist zärtlich, es ist brutal, es ist komisch, es ist klar, es ist so böse, grotesk und tragisch – wie das Leben eben oft ist. Aber eine unglückliche Kindheit allein reicht nicht aus, um so ein Buch schreiben zu können. Dazu gehört nicht nur Stilempfinden, sondern auch eine innere Haltung – und die kann man nicht erlernen.

La Signora

Donnerstag, 17. Dezember 2009

carmela_sei_mein


Der missing link zwischen dem Ruhrgebiet und Italien: Carmela De Feo.

Demut

Mittwoch, 25. November 2009

“Ich glaube, die klassischen Journalisten haben sich von der Gesellschaft entfernt, weil sie an einem überholtem Mythos festgehalten haben. Zu diesem Mythos gehört, dass sie sich für unfehlbar hielten. Die Idee, Fehler zuzugeben, hat sie abgestoßen. Und das ist ein Problem. Denn die Journalisten waren nicht ehrlich zu den Menschen. Die Öffentlichkeit ging dazu über, ihnen mehr und mehr zu misstrauen. In den USA gibt es viele Umfragen, die dies bestätigen. Um das wieder in Ordnung zu bringen, müssen sie dem Publikum gegenüber aufgeschlossener werden. Sie müssen das Vertrauen in den Journalismus wieder stärken. Ich habe erst beim Bloggen gelernt, dass sich meine Glaubwürdigkeit vergrößert, wenn ich einen Fehler zugebe.”

Der Journalist und Blogger Jeff Jarvis im Interview mit dem Freitag.

Letizia

Dienstag, 17. November 2009

Forever. Mit Zigarette.

Shobha

Donnerstag, 08. Oktober 2009

Shobha, la mia amica, fotografa e compagna di tante avventure, espone le sue foto di una Sicilia dimenticata a Palermo. Un viaggio poetico da non perdere. 

Dal 11 ottobre al 8 novembre. 

Der Faktor Mensch

Samstag, 05. September 2009


Oft wird in Deutschland vor lauter Investigation der Mensch vergessen. Aber es geht auch anders, wie “Die Einsamkeit des Michael Buback” beweist.


Die polnischen Brüder. I fratelli polacchi

Samstag, 11. Juli 2009

Etwas spät, aber dennoch eine Entdeckung: Der Popolski-Show im Internetz!

Dank der SZ.

Der Göttliche. Il Divo

Donnerstag, 16. April 2009

46-il-divo-artikel-410-1
Heute läuft “Il Divo” an, den ich bereits vor einem Jahr lobte. Jetzt habe ich ihn noch einmal in der ZEIT gewürdigt.

Helden bei der Arbeit

Freitag, 27. März 2009

Gestern Abend sah ich wieder mal die legendäre Sabina Guzzanti in der Sendung Anno Zero. Wie sie das hinkriegt! Das Nuscheln! Den Berlusca-Sprech! Das Zähnefletschen! Einzigartig!

Das Potenzial einer Frau

Sonntag, 22. März 2009

Ich las: Geldwäsche, Steuerhinterziehung, Bildung einer illegalen Vereinigung und dachte: Kommt mir doch bekannt vor. Aber dann folgte keine Mafiageschichte, sondern eine über Fußball. Ich lese nie Artikel über Fußball. Und wenn ich schon keine Artikel über Fußball lese, dann erst recht keine Artikel über die fußballerische Meta-Ebene, also über Verbände, Schachereien, Fifa … Eigentlich. Aber dann las ich doch weiter: Racheengel mit zwei Koffern. Eine wunderbare Geschichte, die davon handelt, wie das schlichte Gemüt des peruanischen Spieleragenten Carlos Delgado auf fatale Weise das Potenzial einer Frau unterschätzte. Worauf ein Erdbeben folgte. Von Peru bis nach Bremen.

Um so ein Risiko zu vermeiden, betrügen Mafiosi ihre Frauen nicht. Jedenfalls nicht so plump wie dieser Spieleragent.