Kategorie: Agitation+Propaganda

Guida pratica per far cadere un tiranno

Sonntag, 20. Februar 2011

Oppure: istruzioni per una rivoluzione.

B. und G.

Freitag, 18. Februar 2011

Irgendwie erinnert mich das Guttenbergsche Krisenmanagement wegen seiner Plagiatsaffäre an B.: Wie in Italien auch diffamieren Guttenbergs Parteifreunde diejenigen als “Kommunisten”, die auf das Fehlverhalten des Ministers aufmerksam gemacht haben, wie B. verliest Guttenberg lediglich eine kurze Stellungnahme, ohne dass die (kommunistischen?) Journalisten Fragen stellen dürfen, wie B. weist Guttenberg darauf hin, dass er sich ja eigentlich für das Wohl des Vaterlandes aufreibt – wenn er nicht gerade von seinen (kommunistischen?) Feinden mit Schlamm beworfen wird.

Der Freund der Enkelin von Mubarak

Mittwoch, 16. Februar 2011

B. wird jetzt nur noch “Der Freund der Enkelin von Mubarak” genannt. Auf Facebook ist zu lesen: Von Ägypten lernen, heißt siegen lernen. Und Beppe Grillo warnt vor schweren Zeiten.

B.s Erynien

Donnerstag, 20. Januar 2011

679px-william-adolphe_bouguereau_1825-1905_-_the_remorse_of_orestes_18621

B. ist nicht der erste Mann, der sich über die wahren Motive der Frauen Illusionen macht. Es gehe ihm um das Vergnügen der Eroberung, sagte der arme alte Mann noch vor kurzem. Wer in diesen Tagen die italienischen Tageszeitungen liest, die voll sind mit den Abhörprotokollen von B.s Prostituierten, der hat am Ende fast schon Mitleid mit ihm. Als das Gerücht kursiert, dass die Orgien in B.s Mailänder Villa weniger werden könnten, sind die Erynien wie entfesselt. “Ich habe nur noch tausend Euro, ich muss unbedingt Kasse machen”, sagt die eine. Und die andere regt an: ”Jetzt fangen wir an, etwas im Haus zu klauen”. Eine andere sinniert: “Mist, der Alte nervt, bald sitzen wir alle in der Scheiße, jetzt ist die Gelegenheit, ihn umzubringen, ich hau ihm die Statue ins Gesicht.” Und ihre Schwester assistiert: “Er ist out, er ist fett geworden, hässlich, er soll bloß was locker machen, hoffentlich ist er etwas großzügiger, von mir kriegt er einen Scheißdreck umsonst.”

Sie nennen ihn “das alte Ekel” oder, wenn sie nett sein wollen: “Die Quelle unseres Reichtums”. Und Ruby, die Herzensbrecherin, bringt auf den Punkt, was mehr als die Hälfte des italienischen Parlaments wohl auch über B. denkt: “Solange er da ist, haben wir was zu fressen.”



Sex

Mittwoch, 19. Januar 2011

in Italien.

Mittwoch, 19. Januar 2011

Ein schöner TAZ-Kommentar zum Thema Mafia in Deutschland.

B. und die Mädchen

Sonntag, 16. Januar 2011

Wenn man bedenkt, dass B. wegen Steuerbetrugs, Bilanzfälschung, Richterbestechung und Mittäterschaft bei Anschlägen angeklagt war oder ist, dann wäre es wirklich eine Ironie des Schicksals, wenn er nicht wegen seiner Mafiamachenschaften, sondern wegen der Mädchen stolpern würde. Mehr dazu in meinem Reisebericht.

B.

Samstag, 15. Januar 2011

Ja, es wird wieder gegen B. ermittelt. Dieses Mal wegen Förderung der Prostitution Minderjähriger und wegen Erpressung. Dazu auch ein interessanter Link zur Tageszeitung “Il Fatto quotidiano” – auf Englisch, nicht sehr gut übersetzt, aber immerhin verständlich. B.s Anwalt Nicola Ghedini hatte bereits im Sommer versucht, all die Damen, die an B.s Parties in seiner Villa in Arcore oder auf Sardinien teilnahmen, auf Linie zu bringen  - im Sinne von “B. will nur spielen”, wäre es bei B.s Parties nicht um Sex gegangen – das sollten die Mädchen aussagen, falls die Staatsanwälte sie verhören würden. Denn da hatte eine der Protagonistinnen, die minderjährige marokkanische Herzensbrecherin Ruby “Rubacuore”, bereits den Staatsanwälten in Mailand ihr Herz ausgeschüttet.


Dioxin

Donnerstag, 06. Januar 2011

Fände dieser Dioxin-Skandal in Italien statt, wäre klar, dass sich dahinter dunkle Mächte wie die Mafia, Camorra oder ‘Ndrangheta verbergen würden. In Deutschland aber kriegt man so etwas offenbar auch alleine hin.

Das neue Jahr

Samstag, 01. Januar 2011

Das schönste Geschenk, das Italien der Welt gemacht habe, sei die italienische Kultur, sagte der englische Dirigent Daniel Harding am Ende des Neujahrskonzerts in der Fenice. Und da hätte ich fast angefangen zu weinen.