Kategorie: Agitation+Propaganda

Hinter dem kleinen Italiener

Dienstag, 22. Dezember 2009

Ein kleiner Italiener. Dazu auch eine etwas komplizierte, aber nicht ganz abwegige dietrologia, zu deutsch: was sich hinter der Attacke auf B. wirklich verbirgt. Die strenge FAZ nennt es “Dahinterismus” - und gibt zu bedenken, dass da etwas dran ist.

Amore e odio

Sonntag, 20. Dezember 2009

Un matto da un pugno in testa a B. e tutti i giornali entrano in un delirio, persino la Repubblica: Non si parla altro che del presunto clima di odio, il presidente Napolitano implora  la pace, quasi tutto il parlamento fa un pellegrinaggio al letto di B., Schifani ritiene la rete e in particolare facebook come origine di tutti i mali, e Travaglio viene identificato come terrorista mediatico. Come ha scritto Alexander Stille: Non ci sono più argumenti, ne avversari politici, non esistono più ragioni per opporsi alla politica di B. C’è solo “amore” e “odio”.

Liebe und Hass

Sonntag, 20. Dezember 2009

Wie er das nur wieder hingekriegt hat. Ein Irrer schlägt Berlusconi einen Zahn aus, und schon delirieren die italienischen Tageszeitungen vom “Klima der Gewalt”, der Staatspräsident ruft auf, dem “Hass abzuschwören”, das komplette Regierungslager pilgert an das Krankenbett, und die Opposition überbietet sich gegenseitig darin, diejenigen zu denunzieren, die nicht schnell genug in das nächstbeste Mikrophon ihr Mitgefühl für den lädierten B. gehaucht haben. Der Senatsprãsident wähnt in Facebook die Wurzel allen Übels und bringt den Facebook-Chef dazu, einen Kotau zu machen, und der Journalist Marco Travaglio wird als “medialer Terrorist” geschmäht. “Liebe” und “Hass” sind die meist strapazierten Wörter im öffentlichen Diskurs - auch das B.’s Verdienst: Es gibt keine politischen Gegner mehr, keine Argumente, keine Gründe, seine Politik und seine Gesinnung abzulehnen, keine Demokratie, sondern nur noch “Liebe” und “Hass”.

La ballata di Mackie Messer

Montag, 14. Dezember 2009

Oh the shark has pretty teeth, dear

And  he shows ‘em, pearly white

Just a jack knife has Macheath, dear

And he keeps it, keeps it way out of sight

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E non si ricorda di nulla

E niente lo può toccare

Perchè  uno squalo non è uno squalo

Quando si riesce a provare qualcosa

Mackie Messer

Montag, 14. Dezember 2009

 

Und der Haifisch, der hat Zähne

Und die trägt er im Gesicht

Und Mac Heath der hat ein Messer

Doch das Messer sieht man nicht


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Und er kann sich nicht erinnern

Und  man kann nicht an ihn ran

Denn ein Haifisch ist kein Haifisch

Wenn man nichts beweisen kann

Mittwoch, 09. Dezember 2009

Das hat Venedig noch gefehlt.

Samstag, 05. Dezember 2009

Außerdem will ich auch nicht mehr erklären müssen, warum die italienische Linke sich gegenüber Berlusconi benimmt wie ein hypnotisiertes Kaninchen. Denn Berlusconi ist, wie Beppe Grillo richtig sagt, die Auswirkung, nicht aber die Ursache.

Samstag, 05. Dezember 2009

Und was den heutigen No-Berlusconi-Tag betrifft, so habe ich ein ganz persönliches Interesse an dem Ende der Berlusconi-Ära: Ich will endlich nicht mehr erklären müssen, warum Berlusconi immer wieder gewählt wird.

Demut

Mittwoch, 25. November 2009

“Ich glaube, die klassischen Journalisten haben sich von der Gesellschaft entfernt, weil sie an einem überholtem Mythos festgehalten haben. Zu diesem Mythos gehört, dass sie sich für unfehlbar hielten. Die Idee, Fehler zuzugeben, hat sie abgestoßen. Und das ist ein Problem. Denn die Journalisten waren nicht ehrlich zu den Menschen. Die Öffentlichkeit ging dazu über, ihnen mehr und mehr zu misstrauen. In den USA gibt es viele Umfragen, die dies bestätigen. Um das wieder in Ordnung zu bringen, müssen sie dem Publikum gegenüber aufgeschlossener werden. Sie müssen das Vertrauen in den Journalismus wieder stärken. Ich habe erst beim Bloggen gelernt, dass sich meine Glaubwürdigkeit vergrößert, wenn ich einen Fehler zugebe.”

Der Journalist und Blogger Jeff Jarvis im Interview mit dem Freitag.

Letizia

Dienstag, 17. November 2009

Forever. Mit Zigarette.