Archiv: November 2008

la dolce vita

Sonntag, 30. November 2008

Nach den Mafiamorden von Duisburg ist die kalabrische ‘Ndrangheta vorübergehend in Bedrängnis geraten. Auch durch die Aufmerksamkeit, die dieser Betriebsunfall ausgelöst hat. Denn bis dahin hatte zumindest in Deutschland kaum jemand von den Clans der Pelle-Vottari gehört oder der Nirta-Strangio, deren Mitglieder zu den Tätern und zu den Opfern der Mafiamorde von Duisburg gehören. Jetzt gingen die Clans von San Luca in Rom auf Shopping-Tour. Und fielen der Finanzpolizei auf.

Bloß Worte VI (solo parole VI)

Samstag, 29. November 2008

Der WDR berichtete gestern auf WDR5-Westblick über die neuesten gerichtlichen Auseinandersetzungen um mein Buch. In Duisburg.

Geständnis (confessione)

Freitag, 28. November 2008

Ich habe eine Schwäche für einen Mann mit gefärbten Minipli-Haaren, Jackettkronen und Oberstudienratsbart. If he would ever leave you.

Bloß Worte V (solo parole V)

Freitag, 28. November 2008

Geo-Online hat ein Interview mit mir geführt: “Die Mafia verschickt keine Drohungen”.

Santa Maria della Salute

Donnerstag, 27. November 2008

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Auch ich bin zur Salutekirche gepilgert. Am letzten Tag des Salutefestes, an dem ganz Venedig über eine schwimmende Brücke zur schwarzen Madonna pilgert. Ich habe drei Kerzen angezündet. Drei dicke Kerzen. Und mir etwas gewünscht.

Duisburg

Montag, 24. November 2008

Gerade meldete die italienische Nachrichtenagentur Ansa, dass Giuseppe Nirta, einer der beiden mutmaßlichen Killer des Massakers von Duisburg in Amsterdam verhaftet wurde. Er wurde zusammen mit seiner Frau Angela Strangio, deren beiden Schwestern und einem in Düsseldorf lebenden Kalabrier, Giorgio Madeo, festgenommen.

Giuseppe Nirtas mutmaßlicher Komplize Giovanni Strangio ist noch flüchtig. Wie in der ‘Ndrangheta üblich, sind die beiden nicht nur Mitglieder des gleichen Clans von San Luca – sondern auch blutsverwandt: Aurelia Strangio, Schwester von Giovanni Strangio, ist die Ehefrau von Giuseppe Nirta.

Die Platte meines Lebens (il disco della mia vita)

Samstag, 22. November 2008

Ciao Venezia

In eigener Sache (Bloß Worte IV – solo parole IV)

Donnerstag, 20. November 2008

Petra Reskis „Mafia“-Buch trotz Verbots mit Schwärzungen auch weiterhin erhältlich

München, 20. November 2008 – Der Droemer-Verlag hat heute eine beim Landgericht München I erwirkte Einstweilige Verfügung gegen das Buch der deutschen Journalistin Petra Reski mit dem Titel „Mafia: Von Paten, Pizzerien und falschen Priestern“ erhalten.

Beantragt wurde die Einstweilige Verfügung von den Anwälten des Gastronomen Spartaco Pitanti, dessen Aktivitäten Petra Reski in ihrem von der deutschen Presse hoch gelobten Buch, das sich auch mit den Verstrickungen der Mafia in Deutschland beschäftigt, beschreibt. Eine kurze Passage über Spartaco Pitanti darf vorerst nicht weiter verbreitet werden.

Der Verlag wird Widerspruch gegen die Einstweilige Verfügung einlegen und ist zuversichtlich, dass diese aufgehoben werden wird. Bis dahin muss der Verlag das Verbot beachten und die betroffene Textstelle schwärzen.

Bei einer Lesung in Erfurt, wo Spartaco Pitanti bestens bekannt ist, da er dort über lange Jahre ein Restaurant betrieben hat, war es in der vergangenen Woche zu verbalen Angriffen gegen Petra Reski gekommen, an denen sich mehrere Personen aus dem Publikum, sowie der ebenfalls anwesende ehemalige Bürgermeister von Erfurt beteiligten.

Weder Verlag noch Autorin lassen sich allerdings verunsichern. Bei einer ausverkauften Veranstaltung im Münchner Literaturhaus am letzten Sonntag sagte Petra Reski auf eine entsprechende Frage des Moderators Giovanni di Lorenzo, der auf das Schicksal des zur Zeit im Untergrund lebenden Anti-Mafia-Autors Roberto Saviano verwies:„Nein, ich habe keine Angst vor der Mafia“.

Krieg der Flüssigkeiten II (la guerra dei liquidi II)

Mittwoch, 19. November 2008

Auch ich habe mitgekämpft: Der Krieg der Flüssigkeiten wird bald ein Ende haben.

Bayern 3

Mittwoch, 19. November 2008

Die Sendung “Mensch Otto!” auf Bayern 3 hat ein langes Interview mit mir geführt. So etwas gibt es noch im öffentlichen Rundfunk!